Presse

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Im neuen Jahrbuch der Stadt ist auch die Entwicklung von Petershausen ein Thema. Der städtische Pressesprecher Walter Rügert sowie Martina Keller-Ullrich und Christian Stadler vom Stadler Verlag stellten die Publikation bei einem Termin am Seerhein vor.

Illustriertes Spiegelbild des Stadtgeschehens

Stadt Konstanz und Verlag Stadler präsentieren den Almanach 2015

 

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98 Seiten voller Themen die Konstanz bewegen: Der neue Jahrbuch für Konstanz enthält 31 Artikel zum Stadtgeschehen. Ergänzend liefert eine bebilderte Chronik einen Überblick über wichtige städtische Ereignisse des vergangenen Jahres.

 

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Artikel sind die baulichen Veränderungen in Konstanz. So werden die Grundlagen des Handlungsprogramms Wohnen beleuchtet, mit dem die Stadt in einem großen Schritt nach vorne bis 2030 insgesamt 5.300 neue Wohnungen in Konstanz realisieren möchte. Auch die Weiterentwicklung des historischen Stadtkerns ist ein Thema. Gesucht wird nach zukunftsfähigen Lösungen für die Marktstätte, dem „Wohnzimmer der Stadt“, für den Verkehr in der Altstadt oder für die Barrierefreiheit am Bahnhof.

 

Außerdem wird die Entwicklung des Stadtteils Petershausen beleuchtet, der Kauf des Centrotherm-Gebäudes in der Reichenaustraße und sein Umbau zu einem Veranstaltungshaus sowie die Planungen für das Döbele und Klein Venedig.

 

„200 Jahre Verlag Stadler“, „Zehn Jahre Lago“, „Allmannsdorf 100 Jahre vereinigt mit der Stadt Konstanz“ oder „800 Jahre Konstanzer Rat“ – zahlreiche Jubiläen prägen den Almanach 2015 und sind Anlass für Rück- und Überblicke. Die meiste Beachtung fand in 2014 das Konziljubiläum, das Tausende Besucher an den Bodensee lockte. Über 130.000 Besucherinnenn und Besucher zählte allein die große Landesausstellung im Konzilgebäude. Auch das Theaterstück von Theresia Walser und Karl-Heinz Ott zum Konzil war ein voller Erfolg. Der Beitrag „Erinnern für die Zukunft“ beleuchtet Veranstaltungen des Jahres und gibt einen Ausblick darauf, was 2015 im „Jahr der Gerechtigkeit“ zu erwarten ist. Ein umfassender Beitrag widmet sich dem Leben und dem Schicksal des böhmischen Reformators Jan Hus. 

 

Weitere Schwerpunkte bilden die Bereiche Kultur und Geschichte. Die St. Gebhardskirche bekam eine neue Konzilsorgel, die Wessenberg-Galerie wurde renoviert und das Kunst- und Kulturzentrum K9 feiert im nächsten Jahr Geburtstag. Der Beitrag „Wozu Kultur?“ beleuchtet die Rolle der Kultur in der Stadtentwicklung. Portraits widmen sich der Kunstpreisträgerin Simone Kappeler, dem Künstler Matthias Holländer und dem Schriftsteller Hermann Kinder. Ein Ausblick auf das Programm des Rosgartenmuseums skizziert ein Ausstellungsprojekt zu den Oktoberdeportationen 1940, das im nächsten Jahr in der Rosgartenstraße zu sehen sein wird. Weitere Beiträge gehen auf die Konstanzer Kinogeschichte, die Arbeit des Theaters, die Entwicklung des Tafelladens und die Arbeit der Hochschulen ein.  

 

Der Konstanzer Almanach ist ein Jahrbuch für die Stadt, doch gelesen wird er in aller Welt: „Unser Jahrbuch erhalten auch jüdische Bürgerinnen und Bürger der Stadt Konstanz, die in der Nazidiktatur emigrieren mussten und heute im Ausland leben", berichtete Pressesprecher Dr. Walter Rügert, der die Publikation letzte Woche gemeinsam mit Martina Keller-Ullrich und Christian Stadler vom Stadler Verlag vorstellte. 

 

Die Ausgabe für das Jahr 2015 ist der 61. Konstanzer Almanach, und wie schon in Vergangenheit entstand auch das aktuelle Jahrbuch in Zusammenarbeit der Stadt Konstanz mit dem Stadler Verlag.

 

Für alle Interessierten ist das Jahrbuch ab sofort im Buchhandel und im Online-Shop zum Preis von 7,95 Euro erhältlich.