PRESSEMITTEILUNG 33 Konstanzer Geschichten und Gesichter im Almanach 2008 Die Stadt Konstanz und der Verlag Stadler haben am 29. November 2007 gemeinsam den Almanach 2008 vorgestellt. Das Jahrbuch der Stadt Konstanz präsentiert auf über 100 Seiten Konstanzer Geschichte, Geschichten und Gesichter. Das Redaktionsteam um Martina Keller-Ullrich (Verlag Stadler) und Walter Rügert, Pressesprecher der Stadt Konstanz, haben 33 Beiträge regional bekannter Autoren aus der Region zur Geschichte und zur aktuellen Entwicklung der Stadt in den Almanach 2008 aufgenommen. Die inhaltliche Bandbreite reicht von kommunalen Themen über Historisches und Kulturelles bis hin zu den Themen Stadtentwicklung, Wirtschaft und Soziales sowie Porträts von Menschen und Einrichtungen der Stadt. Eine Stadt setzt auf Bildung Ein Schwerpunkt des Jahrbuches bildet der Themenbereich Bildung und Wissenschaft: Die sanierte Bischofsvilla können nun Elite-Forscher nutzen, die HTWG Konstanz erhob 2007 erstmals Studiengebühren und auch die Konstanzer Schulen befinden sich auf dem Weg zur Ganztagesschule im Wandel. Bereits ihr 50-jähriges Bestehen feierte 2007 die Sonnhaldeschule. Die Konstanzer Schulen machen hingegen Schule, indem sie verschiedene soziale Projekte unterstützen. Bildung und Erziehung bilden auch Schwerpunkte im Stadtentwicklungsprogramm „Zukunft Konstanz 2020“. Die Gründung eines eigenes Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft unterstreicht zudem, dass die Stadt verstärkt auf Bildung setzt. Ein guter Ort für gute Ideen Die Titelgeschichte „Zeit für mich“ stellt die neue Bodensee-Therme Konstanz vor. Dass Konstanz ein guter Ort für gute Ideen ist, verdeutlicht Oberbürgermeister Horst Frank in einem Leitartikel zum Thema Wirtschaftsstandort. Der Leiter der Wirtschaftsförderung Konstanz, Friedhelm Schaal, stellt in einem Beitrag das Kompetenzzentrum vor, das auf dem ehemaligen Industriegelände an der Reichenaustraße entsteht. Gebaut wird auch auf dem Great Lakes Areal, dessen Pläne Baubürgermeister Kurt Werner vorstellt. Mit dem Bau von 5000 neuen Wohnungen bis zum Jahr 2020 hat sich die Stadt ein ehrgeiziges Ziel gesteckt,um den großen Bedarf zu decken. Dass bestimmte Dinge eine gewisse Weile dauern können, zeigt der Beitrag über die Schänzlebrücke, die nach über 30 Jahren nun komplett ist. Für die Theaterleute nicht unwichtiger ist der Glasanbau der Spiegelhalle. Historische Jubiläen Ein besonderes Jubiläum feiern die Städte Konstanz und Tábor. Die Unterzeichung der Städtepartnerschaft vor 25 Jahren war der Anfang einer nachbarschaftlichen Freundschaft der besonderen Art. Eine neue Türe in den deutsch-tschechischen Beziehungen wurde mit der Eröffnung des Begegnungszentrums im Palmenhaus geöffnet. Tobias Engelsing beschreibt in dem Artikel „Der Mantel von Jan Hus“, wie die Menschen ins Museum kommen. Außerdem bringt der neue Museumsleiter zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz Historisches zu Tage. Ebenfalls vor 150 Jahren wurde der Konstanzer Kunstverein gegründet. Die Grundsteinlegung für das jüdische Gotteshaus liegt 125 Jahre zurück. Grenzen überschritten haben die Städte Konstanz und Kreuzlingen, indem sie erstmals gemeinsam die Interkulturelle Woche feierten. Politiker, Künstler und Vereine im Porträt Mit einem Porträt werden der neue Kreuzlinger Stadtammann Andreas Netzle, der Kunsthistoriker Ferdinand Macketanz, der Maler Claus Dietrich Hentschel sowie die Fahnenschwinger von der Niederburg vorgestellt. Steine gegen das Vergessen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Und: Der Hospizverein Konstanz hilft seit 15 Jahren Todkranken. Konstanzer Chronik Der Almanach erscheint bereits zum 54. Mal und wird in aller Welt gelesen: "Unser Jahrbuch erhalten auch jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Konstanz, die in der Nazidiktatur emigrieren mussten und heute im Ausland leben", berichtet Walter Rügert. Die ausführliche Chronik am Ende rundet das Werk ab und gewährt einen Rückblick auf das Jahr 2007. Das Werk ist zum Preis von 7,95 Euro im Buchhandel oder direkt über den Verlag erhältlich. Broschur, 108 Seiten, durchgehend 4-farbig, 19,5 x 21 cm, ISBN 978-3-7977-0526-6